Ich erinnere mich daran in einer amerikanischen Zeitung einen Artikel über Detroit gelesen zu haben in dem der Begriff „ruinporn“ verwendet wurde, um eine allzu fokussierte Darstellung von zeitgenössischen verfallenen oder leerstehenden Gebäuden zu kritisieren. Ich fand das sehr gut, weil es nicht darum gehen kann sich am Verfall zu berauschen (schließlich gibt es ja auch eine soziale Dimension dieser Prozesse). Und doch fällt auf, wenn man an einigen Abschnitten der Elbe unterwegs ist, wie verlassen ganze Regionen wirken. Das ist keine Romantik, sondern sehr bedenklich. So sind ganze Regionen nicht mehr mit der Bahn zu erreichen.

